Das bin ich

„Wer glaubt was zu sein, hat aufgehört was zu werden…“

Zumindest weiß ich, dass ich am 7. Dezember 1974 in Darmstadt zur Welt kam und mich Pferde seit meinem 10. Lebensjahr begleitet haben. Zunächst im Reitschulbetrieb und dann nach 10-jähriger Pause erst als Reitbeteiligung und ab da mit eigenem Pferd und Pferden.

Ich war schon immer irgendwie anders.... ging und gehe nie den einfachen Weg, sondern den, der sich für mich richtig anfühlt. Lege auch bei mir den Finger zielgenau auf "den" Punkt und arbeite kontinuierlich an meinen Themen und blinden Flecken. Die persönliche, fachliche und spirituelle Weiterentwicklung gehört bei mir einfach dazu..

Und da alles im Fluß ist, bin ich jetzt hier und gehe meinen Weg mit immer neuen Inspirationen und Herausforderungen - um mich weiter zu entwickeln und zum Wohle und Nutzen der Menschen und Pferde wirken zu dürfen.

Zur Hufbearbeitung kam ich durch meinen Friesen „Nanning“ (16.04.1996 - 28.12.2024). Seit 2022 gehört auch Lucero in mein Leben.
Von Nanning durfte ich die Basis lernen. Lucero übernimmt nun die Kür.

Die Energetische Heilarbeit nimmt immer mehr Raum in meinem Leben ein, so dass ich kaum noch ohne diese stete Verbindung mit den kosmischen Energien an meinen Lucero gehe. Er spürt das und kann sich in meiner Gegenwart immer besser entspannen und in seine innere Mitte kommen. Auch meine Kundenpferde nehmen dies wahr und reagieren jedes auf seine Art darauf.

Die tiefe Verbindung

Bei meiner Arbeit an den Pferden fällt mir immer öfter auf, dass ich sozusagen "weiß" was jetzt der Beweggrund des Pferdes ist, sich in diesem Moment so oder so zu verhalten. Es ist eine plötzliche Eingebung. Und mit diesem Wissen fühlen sich selbst Pferde, die sich nicht mal die Hufe auskratzen lassen, verstanden und in einigen Fällen ist dann tatsächlich die meist überfällige Bearbeitung möglich.

Eigene Erfahrungen

Meine eigenen Pferde sind das beste Beispiel dafür was die Bodenbeschaffenheit im Offenstall ausmacht, wenn es um die Hufsubstanz geht. In jungen Jahren waren spontane Wanderritte mit 30km Tagesleistung zu jeder Zeit möglich. Normale Ausritte sowieso. Bis ins hohe Alter bleiben die Hufe gesund und leistungsfähig. Durch die Haltung im Offenstall mit Schotter, Sand, Paddockplatten, Naturboden etc haben sich das Wachstum und der Abrieb eingependelt und so entwickeln sich die besten Hufe für jedes meiner Pferde.

Meine Erfahrungen aus über 18 Jahren als Barhufbearbeiterin haben gezeigt, dass der Weg zu belastbaren, gesunden Hufen der Minimalismus ist. Stärken was noch zu wenig belastbar und unterentwickelt ist und nur dort bearbeiten, wenn es hilft Strukturen zu stärken. Niemals der Optik wegen.

Fehlstellungen, die an den Hufen zu sehen sind, sind das Resultat von Bewegungsmustern, auch Kompensationsbewegungen. Daher ist eine Korrektur am Huf nur nach und nach mit Begleitung durch Physiotherapie/Osteopathie sinnvoll.

Hufe   Haltung   Fütterung

Für mich gibt es nur den ganzheitlichen Blick aufs Pferd. Nie NUR die Hufe, sondern immer auch der Futterzustand oder durch einen schiefen Bewegungsablauf ungleich abgelaufene Hufe. Die Haltungsform, die Böden, wieviel läuft das Pferd in seiner Freizeit und worauf im Gelände...? All das und auch die Bewertung des Grundfutters, also des Heus, sowie der Nährstoffversorgung auf natürlicher Basis ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Denn ohne ausreichende Versorgung mit natürlichen Nährstoffen kann Dein Pferd keine belastbaren Hufe entwickeln oder Muskulatur aufbauen. Es gibt so viele Einflüsse die bedacht werden sollten...

Der Oberhof

🔅Aktuell 2 Plätze für UNBESCHLAGENE WALLACHE frei🔅

Machen ist wie wollen, nur krasser😁

Und darum bin ich sehr froh, dass ich meine Erfahrung als Barhuftherapeutin in die Gestaltung unseres Offenstalls einfließen lassen kann. Dies dient mir natürlich auch als Haltungsbeispiel für meine Kunden. Bei uns bewegen sich die Pferde über verschiedenste Böden und trainieren sich dabei die Hufe. Ganz individuell können sich alle Pferde je nach Bedürfnis bewegen, ruhen, fressen und spielen.

Wir bieten:
Unser Heu kommt von den eigenen unbeweideten Wiesen und wird nach der Ausschwitzzeit durch die LUFA Nord-West beprobt um die Qualität zu bestimmen.

  • Großraumraufe mit 6cm-Heunetz

  • Heuglocke mit 6cm-Heunetz (von 2 Seiten aus zugänglich, dadurch weniger Stress für rangniedrige Pferde bzw. Pferde in der Eingliederung)

  • 2 auf dem Trail verteilte 6cm-Heunetze

  • 2 x Fütterung am Tag (Futter nicht im Preis enthalten) an festen Fressplätzen

  • frostfreie Tränke

  • Getreidequetsche

  • Sommerweide max. 12h/Tag (Pferde dürfen im eigenen Tempo zur Koppel laufen)

  • Anweidekoppel am Paddock

  • 3 Hütten zum Unterstellen, davon eine mit Liegematten und zwei mit Sand

  • 15m x 25m Reithalle

  • 20m x 40m Außenplatz mit Hackschnitzel

  • Schönes, sehr weites Ausreitgelände

  • Toilette, frostfreie Sattelkammer bzw. beheiztes, kleines Reiterstübchen

  • Kameraüberwachung

 

Je Stellplatz 325,- Euro/Monat, beinhaltet einen Stalldienst am Nachmittag/Woche ca. 1,5 h.

Anfragen bitte per WhatsApp unter 0179-6707356.

Seit 07. Juli 2023 sind wir außerdem anerkannter LAG-Stall für artgerechte Pferdehaltung.

Craverlcruncher?

In den meisten Fällen gibt es aufgrund der Haltungsbedingungen einfach Grenzen was die Belastbarkeit angeht. Gesund werden die Hufe, das ist mal klar, aber richtige Hochleistungsbarhufe können nur sich nur entwickeln, wenn die Anforderung dafür auch in der Freizeit der Pferde vorhanden ist. Ein Offenstall mit nur Sand, Pflastersteinen und/oder Koppel trainiert keinen Huf. Reine Weidehaltung schon gar nicht!! Als Barhuftherapeutin schaue ich natürlich auf die Haltungsform. Und als Betreiberin eines Offenstalls mit Paddocktrail, weiß ich auch genau wovon ich rede. Man kann in fast jedem Offenstall zumindest dafür sorgen, dass die Laufwege für die Pferde länger werden. Optimaler Weise müssten die Pferde von Futterplatz zu Futterplatz wandern und das am Besten über unterschiedliche Böden.  

Erst in Kombination von Laufwegen und Schotter oder Rundkiesel werden es             Cravelcruncher: Schotterbrecher!
Da leider nicht jeder die Möglichkeit hat, die Pferde entsprechend zu halten, kommen zur langsamen Verbesserung der Hufsubstanz einfach Hufschuhe zum Einsatz. In der Regel nur vorübergehend fürs Gelände.

 

Denn seien wird doch mal ehrlich:

Die meisten Pferde brauchen den Hufschutz -- wie oft?

2 oder 3 Mal in der Woche für 1-2 Stunden Gelände...?

Das sind bei 168 Stunden in der Woche gerade mal     6     Stunden!!!!

Da kann man sich dem Pferd zu Liebe sicher auch mal mit Hufschuhen arrangieren, oder?

Akademische Reitkunst nach Bent Branderup

Neben meinem Anspruch für die Hufe meiner eigenen und natürlich meiner Kundenpferde das Beste herauszuholen, ist für mich auch der harmonische Umgang mit den Pferden zu Lebenseinstellung geworden:
Ganz im Sinne der Akademischen Reitkunst nach Bent Branderup arbeite ich mit aufeinander aufbauender Gymnastizierung an der steten Verbesserung der seelischen und körperlichen Verfassung meines Lucero. 

"Kaum macht man es richtig, schon funktioniert es!"

Mein persönliches Gesamtpaket::

  • Ein bedürfnisgerechter Offenstall in dem Hufe, Kopf und Körper zur Ruhe kommen können und auch trainiert werden.

  • Die durchdachte Gymnastizierung, die die individuellen körperlichen und geistigen Möglichkeiten fördert

  • Unterstützung durch craniosacrale Osteopathie, Homöopathie, Heilenergetik
  • Die Vertiefung der Verbindung auf Seelenebene durch Tierkommunikation

  • Die minimalistische und strukturfördernde Hufbearbeitung / Hufbegleitung für den Spaß an der Bewegung.

  • Ganzheitliche Sicht auf die Ernährung:
    Im vielfältig besiedelten Darmmikrobiom liegt der Schlüssel zur Gesundheit.

Denn ein schön gerittenes und dazu noch barhufiges Pferd erfreut mein Herz 💞